Willkommen bei “The Life of Ben”
Du liest die vierte Ausgabe meines Newsletters. Danke, dass du hier bist.
Ich bin Ben, 44, Agile Coach und Projektmanager im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das ist mein Hauptjob. Abends und am Wochenende baue ich FamilyManager, eine App, die Familien hilft, ihren Alltag zu organisieren. Termine, Aufgaben, Einkaufslisten, alles an einem Ort.
In diesem Newsletter erzähle ich jede Woche, was wirklich passiert. Die echten Zahlen, die echten Entscheidungen, die echten Fehler. Kein Marketing, kein Bullshit.
Wo FamilyManager gerade steht
1.440 Nutzer in über 1.100 Haushalten
47 zahlende Familien
~2.500€ Umsatz bisher, komplett organisch
4.700 Commits, über 1.500 Tests
30 neue Familien pro Woche melden sich an
Kein Investor, kein Marketing-Budget, kein Team. Nur ich, ein MacBook und die Stunden zwischen Abendbrot und Schlafenszeit.
Warum dieser Newsletter?
Ich poste seit Monaten auf Threads und LinkedIn über FamilyManager. Build-in-Public. Echte Zahlen, echte Stories.
Aber ein Post hat 500 Zeichen. Da passt nicht rein, warum ich mich gegen ein Feature entschieden habe. Oder wie ein Bug 112 Familien betroffen hat und niemand sich beschwert hat (was schlimmer ist, als wenn sie sich beschweren). Oder was ich als Side-Project-Founder abends lerne und tagsüber im Hauptjob anwende.
Der Newsletter ist der Ort, wo ich tiefer reingehen kann.
Was diese Woche passiert ist
Die Preisfrage: FamilyManager hatte bisher einen Lifetime-Deal. Einmal zahlen, für immer nutzen. Gut für den Start, aber kein nachhaltiges Modell. Also stelle ich auf ein Abo um. Vergünstigtes Jahresabo als Brücke, normales Abo für neue Nutzer. Ob das funktioniert? Ehrlich: Keine Ahnung. Aber der Lifetime-Deal trägt langfristig nicht.
30 Familien pro Woche: Ohne Werbung, ohne bezahlte Kampagnen. Die meisten kommen über den App Store oder Mundpropaganda. Das zeigt mir: Das Problem ist real. Familien brauchen ein Tool, das versteht, wie Familien funktionieren.
Was ich gelernt habe
Die Skills, die ich abends am Side-Project lerne, machen mich tagsüber besser. Wie ich mit Unsicherheit umgehe, wie ich Prioritäten setze, wie ich aus Nutzerfeedback die richtigen Schlüsse ziehe. Das sind keine Startup-Skills. Das sind Projektmanagement-Skills, nur unter anderen Bedingungen gelernt.
Was nächste Woche kommt
Android: Feature-Freeze auf iOS, um die Android-Version voranzutreiben.
Nutzerfeedback: Drei Familien haben geschrieben, was sie sich wünschen. Ich gehe durch, was davon realistisch ist.
Zahlen: Wie immer, offen und ehrlich.
Danke fürs Lesen. Wenn du jemanden kennst, der sowas interessant findet: Leite diesen Newsletter gerne weiter. Bis nächsten Sonntag. Ben

